SILOSTOP® - aus der Praxis

Praxiseinsatz SiloSolve® HF – im 1. Schnitt Grassilage, abdeckt mit SILOSTOP® MAX

Ein Kunde aus der Oberpfalz sandte uns die Analyse seiner Grassilage 1. Schnitt, die er mit SiloSolve® HF behandelt hatte. Zur Abdeckung hat er das erste Mal die Folie SILOSTOP® MAX verwendet. Die Analyse zeigt eine sehr gute Qualität der Silage mit nur 6,3 % Rohasche bei einer TS von 30,8 %. Sie hat 7,0 MJ NEL, 16,6 % Rohprotein und einen Restzuckergehalt von 7,7 %. An Gärsäuren wurden gemessen 1,5 % Essigsäure und stattliche 9,1 % Milchsäure. Buttersäure lag unter der Nachweisgrenze. Alles zusammen genommen hat hier eine sehr gute Fermentation des hervorragenden Ausgangsmaterials stattgefunden. Aber die Silage sieht nicht nur auf dem Papier gut aus. Der Landwirt mit 100 Kühen und Biogasanlage beschreibt sie so:

Momentan füttere ich die Silage pur, da kein Mais vorhanden ist. Nach Umstellung auf diese Silage ging auch schlagartig die Milchleistung hoch. Keine Nacherwärmung trotz der hohen Energiegehalte. Siliermittel hat ganze Arbeit geleistet.

Und noch etwas: Diese orangefarbene Silofolie (SILOSTOP® MAX) in Verbindung mit den "guten" Silonetzen:

Ich habe jetzt das halbe Fahrsilo an Grassilage entleert und noch KEINE EINZIGE schimmlige Stelle entdeckt. Diese Kombination ist die GEILSTE SACHE, die wir jemals zusammen gemacht haben! Alle anderen Sachen an „Möchtegern-Silageabdeckungen“ sollten verboten werden ...

Wenn ich daran denke, was ich früher alles wegwerfen musste ... da würde einem bei so einer guten Silage das Herz weh tun ...

Da erübrigen sich weitere Kommentare.

Ein Milchviehbetrieb an der Grenze zu Dänemark

Ein Milchviehbetrieb nahe der Grenze zu Dänemark mit 80 Milchkühen schilderte seine Erfahrungen mit SILOSTOP® Black wie folgt:

Die Folie ist angenehm leicht. Man kann die 10 x 50 m Rolle einfach auf die Schulter nehmen und damit zum Silo laufen.

Bevor wir zudecken, geben wir jedem Helfer den Zettel mit den Verlegehinweisen in die Hand. Den müssen sie lesen, damit alles richtig gemacht wird. Wenn man beim Auflegen alle 5 m am Rand einen Sandsack legt und die Vogelschutznetze (10 m x 10 m) dann von vorne drüberzieht, braucht man die Folie gar nicht zu betreten.

Danach werden Sandsäcke dicht an dicht um den ganzen Silo gelegt. Dann noch Autoreifen an den Seiten und oben drauf verlegen, fertig! Wir haben als erstes 2013 den Mais damit zugedeckt, im nächsten und dieses Jahr Mais und Gras. Beides ist top.

Vorher hatten wir DLG geprüfte Folien im Einsatz und die oberste Schicht war meistens schlecht. Jetzt mit der SILOSTOP® Black gab es keinen Schimmel mehr. Vorher war die Silage unter der Folie glitschig nass, jetzt ist sie trocken. Wir mussten überhaupt nichts wegschmeißen.

Wenn der Silo verfüttert ist, kann man die SILOSTOP® Black auch leicht entsorgen, denn es ist ja nur eine kleine Menge. Diese Folie hat uns echt überzeugt.

SILOSTOP® Black in Kombination mit jbs barriereschläuchen

Carsten war einer der ersten Kunden, der unsere Barrierefolie SILOSTOP® Black 2013 verwendet hat. Sein Betrieb mit ca. 240 Milchkühen liegt im Elbe-Weser-Dreieck. 2014 hatte er trotz der gasdichten SILOSTOP® Black-Folie immer wieder Schimmel im oberen Bereich der Silage. jbs riet ihm zum Anlegen von Sauerstoffbarrieren mit Hilfe von jbs barriereschläuchen, da die verwendeten Reifen keine wirkliche Barriere ermöglichen.

Silo mit Barriereschläuchen

jbs: Wir stehen hier vor Ihrer Grassilage, die mit SILOSTOP® Black, Vogelschutzgewebe, ein paar Reifen und jbs barriereschläuchen abgedeckt ist. Wie sieht es mit Verlusten aus?

Herr R.: Wir füttern diesen dritten Schnitt seit ungefähr 7 Monaten an ca. 500 Jungtiere und haben noch nichts wegschmeißen müssen. Nur einmal war kurz vor dem Schlauch ein Loch in die Folie gekommen. Da hatten wir ein wenig Abfall um das Loch herum. Aber hinter dem Schlauch war alles wieder tip top. Und das bei so einer verhältnismäßig trockenen Silage.

jbs: Sie arbeiten neben den Familienmitgliedern auch mit Fremdarbeitskräften. Wie haben die auf die neuen Produkte reagiert?

Barriereschläuche

Herr R.: Als unter der SILOSTOP® Black Schimmel auftauchte, haben sie gesagt, ich soll wieder eine vernünftige Folie kaufen, nicht so eine dünne. Das hätte ich fast gemacht, aber mir leuchtet der Vorteil aus der hohen Gasdichtigkeit absolut ein. Dann haben wir die Schläuche genommen und meine Mannschaft hat sich beschwert, dass sie die auch noch auflegen müssen. Dazu braucht man eigentlich 3 Leute. Einen an jeder Seite und einen, der von oben die Silosäcke einfüllt. Dann haben alle beim Abdecken und Füttern gesehen, wie wenig Arbeit sie dadurch haben, dass die Silage nirgendwo schlecht ist. Dieses Jahr beim Abdecken des ersten Silos haben sie gesagt, „da müssen jetzt aber noch wieder Siloschläuche drauf!“

jbs: Welche Tipps haben Sie für den Umgang mit den jbs barriereschläuchen?

Herr R.: Am besten ist, wenn man sie nur an den Seiten füllt und oben die Silosäcke auf dem Schlauch entlang legt. Dann sind sie nicht so schwer und lassen sich beim Abdecken mit nach hinten schieben. Wenn die Schläuche nicht ganz bis auf die Erde reichen, dann erzielt man so eine Art „Abschnüreffekt“. Der Schlauch gräbt sich quasi in die Silage ein.

jbs: Ist das der Unterschied zur Abdeckung mit Reifen?

Reifenabdrücke auf Silo

Herr R.: Auf jeden Fall. Wenn man mit Reifen abdeckt, kann man die Abdrücke jedes Reifens auf der Silage sehen und die Kanäle, in denen die Luft an ihnen vorbeizieht. Ich wollte das Argument erst nicht gelten lassen, dass der Schimmel von der an der Anschnittfläche einziehenden Luft kommt. Dann haben wir es letztes Jahr beim Mais ganz deutlich gesehen.

Reifen legen sich eben niemals ganz an die Silageoberfläche an - und wenn man den ganzen Silo damit pflastert, was ja auch Arbeit ist.

jbs: Das System hat also überzeugt?

Herr R.: Ich habe schon viel Neues ausprobiert in den letzten Jahren, aber der Schlauch war echt der Hit.

Ein Milchviehbetrieb in Schleswig Holstein

Milchviehbetrieb Carsten Harder aus 25361 Grevenkop, Schleswig-Holstein
40 Milchkühe, Weidehaltung, Milchleistung: 10.600 kg

„Im Jahr 2014, habe ich die Barrierefolie SILOSTOP® Black im 2. Schnitt erstmalig eingesetzt. Zu Beginn war ich skeptisch, da sie sehr dünn ist und ich Angst hatte dass sie reißt. Zuvor habe ich immer mit normalen 150 µ-Folien gearbeitet. Im selben Silo habe ich auch das Siliermittel SiloSolve® eingesetzt.

Als ich die SILOSTOP® Black verlegte, war ich positiv überrascht. Die Handhabung war sehr einfach und vor allem mit der hohen Reißfestigkeit habe ich nicht gerechnet.

Endgültig überzeugt hat mich dann die Qualität der Silage nach dem Öffnen. Ich entnehme immer Futter für eine Woche. Es gab weder Erwärmungen noch Schimmel; nicht mal in den sonst kritischen Randbereichen. Auch der Futterwert der Silage war ausgezeichnet.

Die kombinierte Wirkung von Barrierefolie und SiloSolve® ist hier deutlich zu erkennen.

Besonders gefreut hat mich auch ein Artikel in der Elite (04/15), in der diese neuartigen Barrierefolien und Silierzusätze beschrieben werden. Das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin.“