SILOSTOP®  

die gasdichteste Folie für Silageabdeckung

Bei Nacherwärmung und Verderb von Silagen spielen Hefen und Schimmelpilze eine ganz entscheidende Rolle. Und zwar immer dann, wenn genug Sauerstoff zur Verfügung steht. Sauerstoff hat den größten Einfluss auf das Wachstum dieser Schadkeime. Während der Lagerung dringt Sauerstoff durch die Folie in den Silo ein. Dadurch können sich Hefen und Schimmel in den oberen Schichten im geschlossenen Silo vermehren.

SILOSTOP® Black und SILOSTOP® MAX
zwei Barrierefolien mit gleicher Gasdichtigkeit

  • fördern Milchsäurebakterien und damit die schnelle pH-Wert-Senkung
  • vermindern die Entwicklung von Hefen und Schimmel in bzw. auf der Silage von Beginn an
  • schützen das Grundfutter vor Nacherwärmung und Nährstoffverlusten
  • schützen das Grundfutter vor Verderb und Belastung mit Pilzgiften
  • schützen vor Futterverlust und erhöhtem Arbeitsaufwand
SILOSTOP Black SILOSTOP Black
SILOSTOP® Black
SILOSTOP® MAX
  • eine dünne, anschmiegsame Hauptfolie zur Verlegung auf allen Silagen, Dicke 55 µ
  • erhältlich bis 54 m Breite und bis 300 m Länge
  • weniger Müll
  • eine anschmiegsame Hauptfolie zur Verlegung auf allen Silagen, Dicke 80 µ
  • erhältlich bis 54 m Breite und bis 225 m Länge
  • belastbar und zuverlässig
  • niedriger Entsorgungsaufwand
  • leicht zu händeln
  • eine Mehrschichtfolie aus Polyethylen und EVOH
    (voll recyclingfähig und sparsam im Materialverbrauch)
  • eine besonders gasdichte Folie, die über 50 mal weniger Sauerstoff
    durchlässt als herkömmliche Siloabdeckungen aus Polyethylen
    (< 5 cm³ je m² je Tag / DIN 53380-03:1998-07)
  • mit Schutzgewebe/Vogelschutzgitter zu verwenden

Sauerstoffeintrag durch die Folie

Um mit PE die gleiche Gasdichtigkeit wie bei SILOSTOP® Black und SILOSTOP® MAX zu erreichen, müsste man eine PE-Folie mit einer Dicke von 8000 μ (= 8 mm!) herstellen! Eine solche Folie wäre, ungeachtet der erheblich höheren Kosten und eines ökologisch unsinnigen Materialverbrauchs, nicht mehr händelbar.

Die Lösung sind Barrierefolien, bei denen die nahezu gasdichte EVOH-Schicht zu beiden Seiten von einer PE-Schicht geschützt wird. Damit sind SILOSTOP® Black und SILOSTOP® MAX in puncto Gasdichtigkeit allen handelsüblichen Silofolien weit überlegen.

Silierversuch mit unterschiedlichen Abdeckungen

Vergleich Polyethylen (PE)-Folie zu Barrierefolie

Bei dem hier gezeigten Praxisversuch wurde ein Maissilo zur Häflte mit Barrierefolie abgedeckt (Gasdichtigkeit < 5 cm³/m²/24 h), die andere Hälfte mit einer handelsüblichen PE-Folie (125 μ dick, Gasdichtigkeit 200 cm³/m²/24 h). Silageproben aus den oberen 30 cm zeigten, dass die Silage unter der Barrierefolie eine wesentlich bessere Hygiene aufwies. Die Anzahl an Schimmel- und Clostridienkeimen war gegenüber der Silage unter der PE-Folie auf Null bzw. deutlich reduziert. Die Stabilität nach dem Öffnen unter Lufteinfluss verlängerte sich dadurch um 65 Stunden = 2,7 Tage.

Die Minimierung von Sauerstoffeinfluss auf die Silage senkt das Risiko von Nacherwärmungen durch Hefen und den Verderb durch Schimmelpilze. Denn je weniger Sauerstoff zur Verfügung steht, desto schlechter wachsen sie. Ihre Population bleibt klein und ihre Aktivität unter Lufteinfluss nach dem Öffnen ist dementsprechend gering. Sauerstoffbarrieren verhindern von Anfang an, dass die Luft in den oberen Schichten durch den Silo zieht.

Besonders nach dem Öffnen sorgen Sauerstoffbarrieren dafür, dass es nicht zu einer explosionsartigen Vermehrung von Hefen kommt, durch deren produzierte Wärme (die in der Praxis bekannte Nacherwärmung) Schimmelpilze beste Wachstumsbedingungen erhalten. Da verschimmelte Partien wegen der Gefahr von Mykotoxinen nicht verfüttert werden dürfen, kommt es sonst in den oberen 30 cm schnell zum Totalverlust.

Energiereiche Silagen bieten Hefen beste Bedingungen und neigen eher zu Nacherwärmung. Umso wichtiger ist es, jeglichen Sauerstoffzutritt zu minimieren.

+ 1,40 € je m2 allein durch bessere Fermentation

Milchsäurebakterien arbeiten anaerob, also unter Ausschluss von Sauerstoff. Je weniger Sauerstoff die Bakterien stört, desto schneller und effektiver ist der Fermentationsprozess.

Der minimierte Sauerstoffeintrag unterdrückt die Aktivität von Schadorganismen und verbessert die Fermentation. Unter der Barrierefolie wurde deutlich mehr Milchsäure gebildet als unter der PE-Folie. Der pH-Wert bei der sauerstoffreduzierten Fermentation lag bei 3,78 gegenüber 4,28 im Bereich der herkömmlichen Folie. Im dem TM-Versuch wurden die Trockenmasseverluste von 14,4 % auf 7,37 % quasi halbiert.

In dieser Silage mit einer Verdichtung von 195 kg TM je m³ ergab sich daraus je m² und 30 cm Tiefe ein Wert von 4,1 kg TM, die unter der Barrierefolie erhalten geblieben sind. Das ist nicht nur mehr Futtermasse, sondern reine Energie, denn die Säure produzierenden Bakterien ernähren sich fast ausschließlich von Kohlenhydraten.

 

Geringe TM-Verluste je m2 und 30 cm Tiefe:

= + 4,1 kg TM (lösliche Kohlenhydrate bzw. Zucker) Melasse enthält ca. 40 % Zucker

4,1 kg TM ≙ 10 kg Melasse (0,18 €/kg)

= 1,80 € Vorteil je m² der oberen 30 cm durch SILOSTOP®

Mehrkosten je m2 durch SILOSTOP® gegenüber marktüblicher Silofolie: ca. 40 Cent

Netto-Vorteil durch SILOSTOP®:
= 1,40 € je m² in den oberen 30 cm.

 

Einfaches und sicheres Handling

  • stabile und robuste Folie
  • funktioniert ohne Unterzugfolie
  • hochwertige und schützende Verpackung
  • einwandfreie Oberfläche = weniger Verluste
  • weniger Erwärmung
  • weniger Schimmel